Worum geht es eigentlich, in...

"Welcome to Paradise Lost"

von Falk Richter mit Motiven aus "Die Konferenz der Vögel" von Farid ud-Din Attar

Der Planet schüttelt sich - er spricht zu uns in der Sprache der Tsunamis, der Sturmfluten, der Dürre, der schmelzenden Polkappen … WAS MACHT IHR DA? Aber das Gras wächst immer schneller.
Irgendwo in einem nicht enden wollenden Schneesturm wartet ein kleines Künstlerensemble aus fünf Paradiesvögeln auf das Ende einer Eiszeit, die über Europa hereingebrochen ist.
Aus einer alten persischen Dichtung und aus ihrer Erinnerung entsteigen Vögel und treten in eine große internationale Konferenz um den Planeten, die Menschen und sich selbst vor dem Verschwinden zu retten. Nach Hilfe suchend machen sich einige wenige von ihnen auf die weite Reise zu ihrem legendären Meistervogel Simurgh. Die fünf Menschen verbinden sich mit den Vögeln dieser Geschichte und wagen sich auf den Flug über die Kontinente, zu Simurgh, zu sich selbst.
Wir erleben, was sie sehen, was sie erfahren – in der Natur, auf dem Planeten, aber vor allem in der Gegenwart der Menschen. Voll unruhiger Sehnsucht und mit so kühnem clownesken Witz folgen sie dem Schwarm der Vögel, der sie fasziniert: Sie sind viele, und sie sind eins, niemand wird zurückgelassen, und nur alle zusammen sind sie das, was sie sind. DER SCHWARM.
Eine berührende eindrückliche Geschichte von Falk Richter nach dem alten persischen Versepos von Farid Attar in einer Bühnenfassung von Annett Wöhlert.

(Ankündigung des Mittelsächsischen Theaters)